Darum reicht ein Steuerberater zur Steuerung Deiner Praxis NICHT aus!

Beratung

Immer wieder begegne ich Zahnärzten, die von Ihren Steuerberatern enttäuscht sind. Oft höre ich Sätze wie: „Er war einfach kein Gestalter.“ oder „Ich hatte das Gefühl, verwaltet zu werden und bekam keine Impulse für den Alltag.“

Steuerberater haben nichts mit „steuern“ zu tun, sondern mit „Steuern“!

Zunehmend fällt mir auf, wie hoch die Ansprüche an die Steuerberater sind – und das in Bezug auf Bereiche, die weder Aufgabe noch Kernkompetenzen von Steuerbüros sind. Viel zu oft sind die Steuerberater von den gestiegenen Berateransprüchen der Zahnärzte überfordert. Die Schuld an der nicht funktionierenden Praxissteuerung trägt also nicht der Steuerberater, sondern vielmehr das fehlende Zusammenspiel von Controlling-Systemen.

Was bedeutet das nun genau für die BWA?

Für eine erfolgreiche Praxissteuerung braucht es Zahlen. Erst Zahlen können Dir schwarz auf weiß zeigen, wo es tatsächlichen Handlungs- und Steuerungsbedarf gibt. Die meisten verlassen sich bei ihren Controlling-Systemen auf die betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) ihres Steuerberaters.

Stelle Dir einmal vor, Du fährst mit dem Auto und der Tacho zeigt Dir an, wie schnell Du vor sechs Wochen gefahren bist. Sicher kommt Dir das seltsam vor, doch so in etwas funktioniert die BWA!

Sie zeigt Dir, wie sich Dein Ertrag entwickelt, bietet Dir jedoch keinen Aufschluss, darüber, wie viel tatsächlich erwirtschaftet wurde. Auch, wenn die BWA ein wertvolles und unverzichtbares Element zur Praxissteuerung ist, ist sie noch lange nicht ausreichend. Durch sie hast Du einen Überblick über die Entwicklung der vereinnahmten Honorare, kannst Kosten einsehen, die Entwicklung der Liquidität und die Privatentnahmen im Blick behalten.

Die wichtigen Zahlen immer im Blick!

Für eine erfolgreiche Praxissteuerung gibt es einige weitere Zahlen, die Du Durch internes oder externes Controlling stets im Blick haben solltest:

  • Honorarentwicklung der Praxis insgesamt und der Abgleich zum geplanten Honorar
  • Zielwerte für die Honorare nach Leistungserbringer und Abgleich der erwirtschafteten Honorare mit den Zielen
  • Entwicklung der Neupatienten als Hinweis, wie Ihre Praxis bei Patienten und dem Umfeld ankommt, und für die Wirksamkeit des Marketings
  • Ausgaben und Kostenabgleich auf Basis der BWA (mindestens einmal im Quartal!)
  • Gewinnentwicklung auf Basis der Statistik
  • Entwicklung der Bankbestände und der Privatentnahmen
  • Laufende Steuerprognose und Darstellung der notwendigen Rücklagen

Zusammenspiel von BWA & Praxissoftware

Mein Tipp für eine erfolgreiche Praxisteuerung ist für ein flüssiges Zusammenspiel von BWA & der Statistik der Praxissoftware zu sorgen. Erst gemeinsam können Aussagen zur tatsächlichen Entwicklung Deiner Finanzen getroffen werden.

Und, wenn dann – als „i-Tüpfelchen“ – noch das Konzept der finanziellen Reichweite dazu kommt, steht einer sicheren und zielgerichteten Steuerung nichts mehr im Wege! 😉

Detlef Diehr Portrait

Hallo, ich bin Detlef Diehr und der Unternehmer hinter Diehr PraxisPlus und der PraxisPlus Gründung. Gemeinsam mit meinem Team begleiten wir Zahnärzte durch die Existenzgründung in die erfolgreiche Praxis.

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